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Von der Vision zur Umsetzung: Wie NavVis dazu beiträgt, die „Mean Time to Reality“ bei ExxonMobil zu verkürzen

ExxonMobil × NavVis
Globales Netzwerk für Öl und Gas (OGGN)

Finn Boysen, CRO von NavVis, unterhielt sich gemeinsam mit Michael Hotaling von ExxonMobil im OGGN-Podcast.

Michael ist Executive Advisor bei ExxonMobil und konzentriert sich auf Technologie-Scouting, Innovation und Ventures.

In diesem Gespräch diskutieren sie, wie ExxonMobil und NavVis zusammenarbeiten, um die „Mean Time to Reality“ zu verkürzen – und dabei helfen, digitale Ambitionen in operativen Wert umzuwandeln, indem sie eine digitaler Zwilling auf globaler Ebene schaffen.

Realitätsorientierte Infrastruktur für ExxonMobil

Aufbau einer der weltweit größten digitaler Zwilling

Finns Gespräch mit Michael dreht sich darum, wie ExxonMobil mit NavVis zusammenarbeitet, um die Verbindung zwischen digitaler Strategie und täglichen Betriebsabläufen neu zu gestalten.

Michael stellt ein Konzept vor, das er „Mean Time to Reality” nennt: die Zeit zwischen Vision und Umsetzung. In großen Industrieunternehmen sind Ideen selten das Hindernis. Die Herausforderung besteht darin, wie lange es dauert, bis Modelle, Pläne und digitale Initiativen in der Praxis einsetzbar sind.

Die Verkürzung dieser Zeit ist nun eine strategische Priorität für ExxonMobil, da das Unternehmen das vorantreibt, was Michael als die weltweit größte digitaler Zwilling bezeichnet – die nicht als isolierte Implementierung, sondern als Kerninfrastruktur zur Unterstützung der unternehmensweiten Abläufe aufgebaut wurde.

Exxon-Podcast – Punktwolkenbild 1

Von Karten zu lebenden Modellen

Um diese Veränderung zu erklären, verweist Michael auf die Entwicklung von Navigations-Apps. Früher halfen sie Autofahrern dabei, von A nach B zu gelangen. Heute sind sie kontextbezogen, werden kontinuierlich aktualisiert und beziehen Informationen aus mehreren integrierten Datenquellen.

Digitale Zwillinge müssen denselben Weg einschlagen. Ein statisches Modell hat nur begrenzte Auswirkungen. Ein nützliches Modell spiegelt die aktuellen Bedingungen wider, unterstützt Entscheidungen und lässt sich in umfassendere Unternehmenssysteme einbinden. Michael betonte auch, dass dieser Ansatz dazu beiträgt, operative Silos aufzubrechen, indem er Teams einen gemeinsamen, visuellen Bezugspunkt bietet, der auf der physischen Realität basiert.

Interoperabilität und offene Standards sind für die Nachhaltigkeit unerlässlich. Erfassung, Speicherung, Verarbeitung und Nutzung können nicht in geschlossenen Ökosystemen stattfinden, wenn das Ziel eine unternehmensweite Einführung ist. Dieses Prinzip steht in direktem Einklang mit NavVis: Realitätsdaten sollten zugänglich, übertragbar und systemübergreifend integrierbar sein.

„Wir sind dabei, wahrscheinlich die weltweit größte digitaler Zwilling zu realisieren.“

Michael HotalingTechnologiescouting, Innovation und Ventures, ExxonMobi

Reality Capture Realitätszugang in großem Maßstab

Diese Vision hängt von Reality Capture effektiven Reality Capture einem effektiven Zugang zur Realität ab – Bereiche, in denen NavVis jetzt eine zentrale Rolle spielt.

Finn erklärt, wie NavVis eine mobile Erfassung ermöglicht, die bis zu zehnmal schneller ist als herkömmliche statische Arbeitsabläufe und dennoch eine Genauigkeit erreicht, die mit terrestrischen Laserscannern validiert wurde. Die resultierenden Scans werden durch industrielle Software-Pipelines verarbeitet und optimiert, mit der für industrielle Umgebungen erforderlichen Auflösung und Leistung bereitgestellt und so zugänglich gemacht, dass Teams sie in großem Umfang erkunden, validieren und zusammenarbeiten können, potenziell für Tausende von Benutzern weltweit.

Noch vor wenigen Jahren war die Digitalisierung von Industrieanlagen in diesem Umfang sowohl aus Kosten- als auch aus Zeitgründen nicht realisierbar. Heute ist sie betrieblich machbar und wirtschaftlich rentabel. ExxonMobil nutzt diesen Wendepunkt entschlossen und integriert Reality Capture die Planung, Überprüfung und Ausführung seiner Arbeiten.

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Was dies für die Belegschaft von ExxonMobil bedeutet

Michael spricht offen über die Erwartungen der Belegschaft. Die Mitarbeiter wollen weg von statischen Dokumentationen und umfangreichen Handbüchern, die zu einer kognitiven Überlastung beitragen. Sie erwarten visuelle interfaces, kontextbezogene Informationen, YouTube-ähnliches Lernen und GenAI-ähnliche Abfragen – also Tools, die sich an der Art und Weise orientieren, wie sie bereits außerhalb der Arbeit Informationen konsumieren.

Er fasst den Standard klar zusammen: „Es geht nicht um die Technologie. Es geht darum, ob Sie Ihre Arbeitsweise geändert haben.

NavVis unterstützt diesen Wandel, indem es die Realität zugänglich, verständlich, interoperabel und für die Technik nutzbar macht. So kann ExxonMobil seine Mean Time to Reality verkürzen und eine digitaler Zwilling schaffen, die sowohl für aktuelle Anwendungsfälle als auch für zukünftige Einsatzmöglichkeiten genutzt werden kann.

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