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Scanning Realities

spannende Einblicke in die Geodaten-Branche und darüber hinaus

Schloss Rochsburg: In 800 Jahren erbaut, in drei Wochen vermessen

Fallstudie
Juni 2022

Schloss Rochsburg thront über Lunzenau in Sachsen, Deutschland. Um das Museumsgebäude des Renaissance-Schlosses zu erweitern und denkmalgerecht zu sanieren, musste es digital dokumentiert werden. In nur drei Wochen wurde es mit einem NavVis VLX mobilen Laserscanner gescannt und alle Planungsunterlagen auf Basis der erfassten Daten erstellt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zur Erstellung einer Dokumentation für die Planung einer Museumserweiterung und der denkmalgerechten Sanierung der Innenräume von Schloss Rochsburg scannte die Wuttke Ingenieure GmbH die 800 Jahre alte Schlossanlage mit NavVis VLX und wandelte die Punktwolke in ein 3D-Modell mit einer Genauigkeit von +/- 1 cm sowie in 2D-Schnitte und Grundrisse um.
  • Die Modellierung des komplexen Gebäudes war wirtschaftlich machbar dank NavVis VLXeinem tragbaren mobilen Laserscanner der neuen Generation, der zum Scannen der einzigartigen Innenräume verwendet wurde.
  • Bis Anfang Dezember 2021 scannten Wuttke Ingenieure ca. 20.000 Quadratmeter Bodenfläche auf 7-8 Ebenen und in Räumen mit wenigen bis keinen rechten Winkeln. Von Anfang bis Ende, einschließlich aller Laserscans, die mit NavVis VLXdurchgeführt wurden, dauerte das Projekt drei Wochen.
  • Unmittelbar nach dem erfolgreichen Scan hatten der Auftraggeber, der Landkreis Mittelsachsen und das Planungsbüro Zugriff auf die Punktwolke in der browserbasierten Software NavVis IVION und konnten mit den ersten Planungen beginnen.
  • Nur zwölf Wochen später lieferte die Wuttke Ingenieure GmbH sowohl ein realistisches 3D-Modell als auch alle abgeleiteten 2D-Grundrisse.

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Acht Jahrhunderte alte, komplexe Strukturen

Wer durch deutsche Vorstädte und Dörfer fährt, kann trotz strenger Vorschriften, DIN-Richtlinien und Baugesetze mit eigenen Augen sehen, wie unterschiedlich Gebäude sein können. An- und Umbauten, eilig angebaute Terrassen und Wintergärten verändern die ursprüngliche Bausubstanz überall im Land.

Je älter ein Gebäude ist, desto umfangreicher sind die Maßnahmen der nachfolgenden Generationen - man kann sich vorstellen, wie komplex die baulichen Maßnahmen zum Schutz eines Schlosses mit über 800 Jahren Geschichte sind! Schloss Rochsburg in Lunzenau, Mittelsachsen, hat die Einflüsse zahlreicher Epochen erlebt, in denen viele Besitzer und Baustile kamen und gingen.

Obwohl der mittelalterliche Grundriss der Hauptburg, der Vorburg und der Vorburg heute noch deutlich erkennbar ist, stammt das heutige Erscheinungsbild aus der Zeit der Spätgotik ab 1470 und der Renaissance ab 1548. 

Eines ist sicher: Seit der ersten urkundlichen Erwähnung des "Castrum Burggravii Rochsberg" wurde das Gebäude mehrfach umgebaut, erweitert, ergänzt und verändert. Das jüngste Bauvorhaben ist jedoch das erste, das eine umfassende Vermessung der Burg erfordert. Der Eigentümer, der Landkreis Mittelsachsen, plant weitere Sanierungsmaßnahmen und eine Erweiterung der Ausstellungsfläche.

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Vermessung mit mobiles Mapping

Eine manuelle Vermessung des komplexen Gebäudeensembles wäre eine gewaltige Aufgabe gewesen. Wir wissen das - weil es schon einmal versucht wurde. In den 1990er Jahren wurden Handzeichnungen von Grundrissen, Flügeln und Innenräumen des Schlosses angefertigt. Diese Pläne waren für die anstehende Museumserweiterung und Renovierung des Schlosses ungeeignet. Um das Schloss in seiner ganzen Komplexität zu verstehen und darauf aufbauend neu zu planen, war modernste Scantechnik gefragt.

Für Oliver Wuttke, Vermesser:in und geschäftsführender Gesellschafter der mit der Vermessung beauftragten Wuttke Ingenieure GmbH aus Chemnitz, war die Sache von Anfang an klar: "Um die über 130 Räume auf sieben bis acht Etagen plus Zwischenebenen wirtschaftlich und schnell erfassen zu können, mussten wir mobiles Laserscanning einsetzen."

Und das Gebäude ist alles andere als standardisiert. Kaum ein Raum ist rechtwinklig, die Wandstärken variieren, die Decken sind lückenhaft, und es ist schwer, eine senkrechte Wand zu finden. Wuttkes Wahl war also NavVis VLXdas er als die beste Wahl unter den auf dem Markt erhältlichen mobilen Laserscannern bewertete. NavVis VLX ist ein an der Schulter zu tragender mobiler Laserscanner, der für den Einsatz in schwierigen, beengten oder unebenen Umgebungen konzipiert ist und einen freihändigen Zugang ermöglicht.

Ab Anfang Dezember 2021 wurde das Schloss über einen Zeitraum von drei Wochen gescannt. Die Untersuchung wurde ohne Beeinträchtigung des laufenden Museumsbetriebs durchgeführt, und die Scans in den öffentlich zugänglichen Bereichen erfolgten an freien Tagen.

"Für die Vermessung komplexer Gebäudestrukturen ist das mobile Laserscanning perfekt. Ohne NavVis VLXwäre die Dokumentation dieses Gebäudes viel teurer und langwieriger, wenn nicht sogar völlig unmöglich gewesen."

Oliver Wuttke
M. Sc. Oliver Wuttke, Geschäftsführender Gesellschafter, Wuttke Ingenieure GmbH

"Die Arbeit mit NavVis VLX verhindert jegliche Fehler. Die Bedienung ist wirklich einfach - der Scanner zeigt genau an, welche Bereiche noch gescannt werden müssen."

Jan Wuttke
B. Ing. Jan Wuttke, Gesellschafter und Projektleiter, Wuttke Ingenieure GmbH

Für alle Beteiligten verfügbare Dokumente

Anfang des Jahres hat das Vermessungsunternehmen alle Punktwolkendaten direkt an das Landratsamt Mittelsachsen übermittelt. Was war in diesem Fall das Besondere? Die Nutzer brauchten keine spezielle Software, um das fotorealistische Rendering als erste Planungsgrundlage zu betrachten und einfache Messungen vorzunehmen. Die Punktwolke wurde von NavVis direkt in der Cloud gehostet.

Die Planer hatten sofort nach der Übergabe über einen Weblink in der browserbasierten Software Zugriff NavVis IVION als Grundlage für erste Planungsideen und Entwürfe. Das Landratsamt Mittelsachsen war sofort von der Qualität der Daten überzeugt.

Die Aufgabe bestand dann darin, ein Gestaltungskonzept für die anstehenden Bauarbeiten zu erstellen. Aus der Punktwolke konnten sie ein 3D-Modell ableiten, das ein exaktes geometrisches Abbild des Schlosses und damit das Herzstück der umfassenden Renovierung ist. Zu den geplanten Arbeiten gehört zum Beispiel auch die Haustechnik.

Über das 3D-Modell haben nun alle Projektbeteiligten Zugriff auf den aktuellen Stand der Sanierung - vom Architekten über die Fachplanungsabteilung für Haustechnik bis hin zum Prüfingenieur. Das 3D-Modell wird ständig aktualisiert und ist die Grundlage für alle Gewerke, die an diesem Projekt arbeiten. Es ist das eigentliche Herzstück der Renovierung und Planung von Schloss Rochsbrug.

"NavVis IVION ist völlig selbsterklärend. Die Nutzer brauchen keine Einführung und können sofort mit der Entwicklung von Ideen beginnen."

Oliver Wuttke


M. Sc. Oliver Wuttke, Geschäftsführender Gesellschafter, Wuttke Ingenieure GmbH

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Schloss Rochsburg - ein Touristenmagnet

Die Rochsburg steht hoch oben auf einer Felsenspitze und wird von drei Seiten von der Mulde umflossen. Das Schloss liegt inmitten von Natur- und Landschaftsschutzgebieten und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radtouristen. Doch es ist die Renaissancegestaltung, die Schloss Rochsburg weit über die Grenzen Mittelsachsens hinaus bekannt macht. Die Festungsanlagen, der Wachturm, der Pulverturm, die Schlosskapelle und der Innenhof mit dem 53 Meter tiefen Brunnen können kostenlos besichtigt werden. Außerdem finden im Museum regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen statt.

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